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Häs: Fuhrmann
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Gründung: 1993
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Vogtei/Zunft: Vogtei Gresgen
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Gesamtzahl in der Gruppe: 15
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Beschreibung Kostüm (Häs):
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Beschreibung Gestalt:
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Holzmaske, mit rauem aber freundlichem Ausdruck. Unter dem olivgrünen Lodenumhang wird ein blaugestreiftes, weißes Hemd getragen. Dazu eine grobe, schwarze „Ribele“ (Cord)-Hose die an den Waden mit schwarzen Ledergamaschen gebunden sind. Schwarze Schnürschuhe. Als Kopfbedeckung wird ein breitkrempiger schwarzer Filzhut, der mit gelb/roten Streifen abgesetzt ist, über einem schwarzen „Rueßchäppli“ (Zipfelmütze) getragen. Ein rotes Halstuch rundet das ganze etwas auf.
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Bauer, der als Fuhrmann mit Pferde- oder Ochsengespann Waren transportiert.
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Wer schuf, stellte her?
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Konzept:
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Kostüm/Häs:
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Maske:
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Kurt Winkler, Kunstmaler Zell Gerhard Jung, Heimatdichter Zell
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Entwurf: Hans Fräulin Fertigung: durch die Mitglieder
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Entwurf: Hans Fräulin mit Schnitzer: Adalbert Stiegeler, Grafenhausen
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Was gehört zum Häs?
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Accessoire am Häs
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Utensilien einzelnes Häs:
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Aktion der Gruppe im Häs:
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Geisle (Peitsche)
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Schnurren mit Publikum. Die Gruppe führt einen großen Holz-Leiterwagen mit sich. An diesen werden mittels Kummet zwei Personen aus dem Publikum angespannt, die den Wagen ein Stück ziehen müssen.
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Ursprung:
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Die Zunft der Fuhrmänner sind nachweisbare Gestalten, die das dörfliche Leben bis ins 20. Jahrhundert hinein mitgeprägt haben. Es waren kantige, eigenwillige Männer mit Mutterwitz, einer urig alemannischen Sprache mit altüberliefertem Wortgut. Freunde ihres Kapitals der Pferde, besorgt um ihr Fuhrwerk und um die Sicherheit ihrer Transporte die das Tal hinunter, oft bis nach Basel führten. Es handelte sich hier vielfach um Scheiterholz, aber auch um Langholz, dessen Transport unter den damaligen Umständen viel Erfahrung, Umsicht und Können erforderte. Eine Besonderheit in diesem Zusammenhang war auch die Brennholzversorgung der ins katholische Zell verzogenen altbadischen-evanggelischen Glaubensgenossen, die Ende des vorigen Jahrhunderts dort keinen leichten Stand hatten.
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