Beeriwiib
 
 

Häs: Beeriwiib

Gründung: 28.2.1965

Vogtei/Zunft: Narrenzunft Atzenbach

Gesamtzahl in der Gruppe: 11

Beschreibung Kostüm (Häs):

Beschreibung Gestalt:

Holzmaske, die einer Heidelbeere gleicht, grünes Kopftuch, einfache ockergelb oder rote Bluse, roter oder weißer Rock mit Schürze jeweils aus grobem Stoff, braune Woll-Strümpfe und derbe Schuhe.

Frauengestalt die Heidelbeeren sammelt

Wer schuf, stellte her?

Konzept:

Kostüm/Häs:

Maske:

Zunftrat Ernst Bühler

EZunftrat Ernst Bühler

ab 1997 Ludwig Merk

Was gehört zum Häs?

Accessoire am Häs

Utensilien einzelnes Häs:

Aktion der Gruppe im Häs:

Beeristriegel, Beerichratte (Korb)
Hutte

Beeriwi, „Heidelbeerwein“ wird mitgeführt und verteilt.

Ursprung:

n Atzenbach bestand seit urdenklichen Zeiten ein Beeriberg in dem Heidelbeeren regelrecht kultiviert wurden. Ähnlich den Rebbergen im Markgräflerland wurde der Beeriberg in der Vorreifezeit geschlossen.

An einem öffentlich bekanntgegebenen Datum wurde der Berg durch Ausschellen, später durch den Glockenschlag morgens um 5.00 Uhr geöffnet. Die Frauen und Kinder standen dann bereits in den „Startlöchern“ um möglichst als erste an ihrem angestammten Platz zu sein. Die „Beeriwieber“ wie man diese Sammlerinnen nannte wachten auch zusammen mit dem Bammert sorgfälltig auf die Einhaltung selbst gegebener Vorschriften. Folgendes altüberliefertes Liedchen aus der Sage wird von den Beeriwiebern gesungen: Rolle, rolle Röhrli, mir chömme us de Beerli
Beerima isch zu is cho, hät uns alli Beerli gno
Hutte leer, Chrättli leer, oh wenn i numme deheim bliibe wär.

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